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Ernährung im Frühling

Endlich ist der Frühling da! Vorsichtig suchen sich die ersten Bärlauchblätter in den Wäldern einen Weg durch das alte Laub des Winters. Das Neue überwindet Altes.

Der scharfe  Bärlauch als Salat oder gedämpft eingenommen, vermag es, den Körper von der Restkälte des Winters, die noch im Körper gespeichert wird, zu befreien.

Auch Veilchen, Primeln und Leberblümchen haben nach der Traditionellen Europäischen Medizin eine entgiftende Wirkung. Besonders gut wirken sie schleimlösend und können dadurch Restschleim, der noch von winterlichen Infektionen in den Nasen/Nasennebenhöhlen und Bronchien  zurückgeblieben ist, eliminieren.

Neben Bärlauch regeneriert im Frühling  besonders  alles Grüne, wie Spinat, Mangold, Zucchini, Broccoli, Petersilie, Salate, frischer Koriander, Liebstöckel  und  Rosmarin die Leber und die Gallenblase. Frische grüne Gewürze lösen  Blockaden im stagnierenden Leber Qi Fluss auf und entspannen den Körper.

In der TCM wird der  Frühling  dem Holz-Element zugeordnet, das für Wachstum und Entwicklung steht. Die Energie ist wieder nach oben außen gerichtet, nachdem sie sich im Winter nach innen zurückgezogen hatte. So sind auch Sprossen und erfrischende, saure Nahrungsmittel ideal.

Trotzdem sollten im Frühling noch warme Getreide wie Grünkern, Dinkel, Hirse, Reis und Buchweizen eingenommen werden, um das Milz Qi zu stärken, aber auch die Entschlackung anzuregen.